Bild: © 3a Deutschland

Die Prinzipen des Aikido beinhalten eine nicht auf Aggressivität basierte Grundhaltung. Durch weiche, angepasste Bewegungen werden die Angriffe neutralisiert und ein Gegner kontrolliert. Dieses Prinzip des „harmonischen“ (jap.: Ai) Umganges, bei dem nicht Kraft gegen Kraft gesetzt wird und bei dem es typischerweise keine der bekannten „Block“-Techniken gibt bestimmt das gesamte Üben im Aikido.

Ein zweiter wesentlicher Punkt sind dynamische, energiereiche (jap.: Ki) Bewegungen bei Beherrschung des eigenen Gleichgewichtes. Natürlich setzt die dynamische Ausführung immer einen geschulten, fortgeschrittenen Partner voraus.

Aikido versteht sich als ein „Weg“ (jap.: Do). Das heißt, das nicht rascher „Erfolg“ im Vordergrund steht, sondern ein gründliches Erarbeiten und Verstehen der Technik.

Diese Prinzipien finden sich nicht nur in den eigentlichen Techniken sondern durchdringen das Üben auch in mentalen Bereichen wie innerer Haltung, Form und Etikette z.B. auch im Verhalten im Dojo.

Gerade am Anfang stehen als wesentlicher Bestandteil neben Techniken, Gymnastik und Meditation auch Roll- und Fallübungen auf dem Programm, die die Grundlage für ein erfolgreiches Üben bilden.

Neben den waffenlosen Techniken (Aiki-tai) haben im Aikido auch Übungen mit dem Stab (Jo) und dem Holzschwert (Bokken) eine wesentliche Bedeutung. Auch hier werden die Grundprinzipien wie freie Bewegung, Zentrumskontrolle, dynamisches Gleichgewicht und aggressionsfreie, klare Ausführung geübt.

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